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Die Geschichte der Claims Conference

Als Reaktion auf die eindringlichen Appelle jüdischer Organisationen und des Staates Israel richtete Bundeskanzler Konrad Adenauer im September 1951 folgende Worte an das deutsche Parlament: "(…) im Namen des deutschen Volkes sind unsagbare Verbrechen begangen worden, die zur moralischen und materiellen Wiedergutmachung verpflichten." Einen Monat nach Adenauers Rede berief Nahum Goldmann, Zweiter Vorsitzender der Jewish Agency und Präsident des Jüdischen Weltkongresses, eine Sitzung der 23 bedeutendsten jüdischen Organisationen in New York ein. Nach diesem Treffen wurde die Conference on Jewish Material Claims Against Germany, kurz Claims Conference, gegründet.

Am 10. September 1952 unterzeichneten die Vertreter der Claims Conference und der Bundesregierung ein Abkommen, das aus zwei Protokollen bestand. Protokoll Nr. 1 verpflichtete die Bundesrepublik, eine gesetzliche Regelung für die direkte Rückerstattung von Vermögenswerten und für die individuelle Entschädigung der NS-Opfer zu treffen. Protokoll Nr. 2 besagt, dass der Organisation 450 Millionen DM zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wurde ein Abkommen mit dem Staat Israel geschlossen.

Das Neue daran war, dass alle an den Verträgen Beteiligten – die Claims Conference, der Staat Israel und die Bundesrepublik Deutschland – während des Zweiten Weltkrieges noch nicht existiert hatten. Trotzdem einigte man sich auf die Entschädigung von Verbrechen, die während der NS-Zeit begangen worden waren.(diz)

quelle: http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1692252/Die-Geschichte-der-Claims-Conference.html

Bush-Memoiren: «Mein Blut kochte am 11. September»

George W. Bush fühlte nach den Anschlägen auf das World Trade Center einen unbändigen Zorn und wusste, was das Ziel seiner Amtszeit war: das Volk zu schützen. So beschreibt der damalige Präsident in seinen Memoiren «Decision Points» den Morgen des 11. September 2001.

Die Memoiren, die sich auf Schlüsselmomente in Bushs Leben und Amtszeit als Präsident konzentrieren, kommen am Dienstag in die US-Buchläden. «Ich lehnte mich in meinem Sessel zurück und absorbierte die Worte meiner damaligen Nationalen Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice», erinnert sich Bush. «Meine Gedanken wurden klar: Die erste Maschine (die das World Trade Center in New York traf), das hätte ein Unfall sein können. Die zweite, das war definitiv ein Anschlag. Die dritte, das war eine Kriegserklärung.»

«Mein Blut kochte», schildert Bush weiter. Und sein Entschluss habe festgestanden: «Wir würden herausfinden, wer das getan hat, und sie fertigmachen… An einem einzigen Morgen war die Bestimmung meiner Präsidentschaft klar: unser Volk zu schützen und unsere Freiheit zu verteidigen».

Entsprechend verteidigt Bush in den Memoiren auch seine Entscheidung zur Irak-Invasion, wie die «Washington Post» und «New York Times» vorab berichteten. Demnach ist der Ex-Präsident nach wie vor überzeugt davon, dass die Beseitigung von Diktator Saddam Hussein die Welt sicherer gemacht habe. Aber er gibt zugleich zu, dass die Tatsache, dass keine Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden wurden, bei ihm ein Gefühl der Übelkeit erzeugt habe und ihn weiter belaste.

Bush steht auch voll und ganz hinter den «harschen» Methoden bei Verhören von Terrorverdächtigen, die unter seinem Nachfolger Barack Obama verboten wurden. Er habe mit «verdammt ja» geantwortet, als der Geheimdienst CIA ihn um seine Genehmigung ersucht habe, Chalid Scheich Mohammed dem «Waterboarding» zu unterziehen, dem simulierten Ertränken, heißt es nach Angaben der Zeitungen in den Memoiren. Mohammed gilt als Drahtzieher der Anschläge vom 11. September.

In dem knapp 500-seitigen Buch blickt Bush auch auf den Hurrikan Katrina 2005 zurück und räumt ein, dass die Reaktion seiner Regierung darauf «nicht nur mangelhaft war, sondern inakzeptabel». Er habe zwar nicht die falschen Entscheidungen getroffen, aber zu spät gehandelt, zitiert CNN den Ex-Präsidenten. Bush räumt demnach ein, dass er bei vielen Menschen als ein herzloser Menschen überkam. «Katrina hing als Wolke über meiner zweiten Amtszeit.»

Bush, der früher ein Alkoholproblem hatte und seit 1986 «trocken» ist, erinnert sich auch an einen kritischen Moment kurz vor den Wahlen 2000. Da war an die Öffentlichkeit gesickert, dass er 1976 schon einmal wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden war.

Dies nicht zu einem selbst gewählten Zeitpunkt enthüllt zu haben, «war vielleicht der kostspieligste einzelne politische Fehler, den ich gemacht habe», schreibt Bush laut CNN. Er habe das getan, um seine eigenen Bemühungen nicht zu untergraben, seine beiden Töchter vor den Gefahren von Alkohol am Steuer zu warnen. An jenem Wahlkampfabend sei er mit dem Gedanken ins Bett gegangen: «Ich habe mir gerade selbst die Präsidentschaft geraubt.»

quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1064940

UniCredit verdient bis September weniger

UniCredit-Ghizzoni rechnet mit Zuwachs im Osten, Wachsen und Weichen

Mailand/Rom – UniCredit-Konzernchef Federico Ghizzoni rechnet mit steigendem Geschäftsvolumen in Zentral/Osteuropa (CEE). Ghizzoni dementierte italienische Medienberichte, wonach die Bank Austria-Mutter ihre Präsenz in Osteuropa reduzieren wolle. "Das stimmt absolut nicht. Im Gegenteil wir wollen dort unseren Umsatz steigern", betonte Ghizzoni bei einem Conference Call nach der Vorstellung der Quartalsergebnisse am Mittwoch in Mailand.

"Natürlich werden wir uns auf die Länder mit einer stärkeren Präsenz konzentrieren, wie Polen, Russland, die Türkei und die tschechische Republik", berichtete Ghizzoni. Er schloss nicht aus, dass sich UniCredit aus einigen Ländern zurückziehen könnte. "Wir sind zu Gesprächen mit anderen Banken über einen Tausch von Assets bereit", berichtete Ghizzoni.

Am 2. Dezember findet in London ein UniCredit-Treffen zum Thema Osteuropa statt. "Dort werden wir vor allem über die Türkei, Russland und Polen sprechen, das sind für uns strategische Länder", kündigte der UniCredit-Chef heute an.

Deutscher Markt prioritär

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Fünf Prozent mehr Übernachtungen im September

39,1 Millionen Gästeübernachtungen im September 2010 gab es nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland.

Damit stieg die Anzahl der Übernachtungen gegenüber September 2009 um fünf Prozent. Mit einem Plus von 17 Prozent auf 6,2 Millionen nahm die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland besonders stark zu. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg um drei Prozent auf 32,9 Millionen.

Die Übernachtungszahlen in Großstädten mit 100.000 und mehr Einwohnern stiegen im September 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat überdurchschnittlich um zwölf Prozent auf 10,4 Millionen an. In Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern nahm die Zahl der Übernachtungen um zwei Prozent auf 28,7 Millionen zu.

Im Zeitraum Januar bis September 2010 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 299,2 Millionen. Davon entfielen 251,8 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (plus zwei Prozent) und 47,4 Millionen auf ausländische Gäste (plus elf Prozent)

quelle: http://www.omnibusrevue.de/fuenf-prozent-mehr-uebernachtungen-im-september-985252.html

Heizöl-Markt: Bestandsabbau sorgt für kräftig steigende Ölpreise

Ein starker und überraschender Rückgang der US-Ölbestände hat gestern an den internationalen Warenterminbörsen für kräftig steigende Ölpreise gesorgt. Entsprechend verteuern sich heute hierzulande auch die Heizöl-Notierungen.

Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 77,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet 80,50 Dollar. Der Euro fällt nach einem erneuten Anstieg zur Stunde wieder etwas zurück auf Werte um 1,3570 US-Dollar.

Der bereits am Vortag vom American Petroleum Institute (API) vermeldete Bestandsabbau wurde gestern Nachmittag durch die DOE-Zahlen mehr als bestätigt.
Querbeet über alle Bereiche gab es einen Rückgang von in Summe mehr als fünf Millionen Barrel.
Erwartet wurde eigentlich eine stabile Entwicklung. Vor allem das starke Minus von 3,5 Millionen Barrel bei Benzin fiel aus dem Rahmen.
Obwohl die Ölmärkte weiterhin als überversorgt gelten, legten die Futures an den Terminmärkten daraufhin spontan und kräftig zu.
Dies im Gegensatz zu den Aktienmärkten, die mit weiteren Abschlägen auf die schlechten Konjunkturdaten der Vortage reagierten.

Auch der Euro rutscht heute Morgen wieder etwas ab, nachdem gestern mit deutlich über 1,36 US-Dollar der höchste Stand seit Mitte April erreicht wurde. Marktbeobachter machen hierfür Gewinnmitnahmen verantwortlich.

So wird es heute am heimischen Heizöl-Markt leider zu deutlichen Aufschlägen kommen. Im Schnitt dürfte die Teuerung rund ein Cent pro Liter betragen. Nach wie vor ist die Logistik des Handels stark ausgelastet, wodurch es weiterhin zu teils deutlich verlängerten Lieferzeiten kommt.

quelle: http://www.fastenergy.de/heizoel-news/heizoel-news_2010_09_1310.htm

Eminem wurde in der Schule verprügelt

Heute ist der weiße Rapper Eminem (38) ein harter Kerl. Als Kind wurde er in der Schule jedoch immer wieder so brutal verprügelt, dass seine Mutter sogar das Schulsystem in Detroit (US- Bundesstaat Michigan) verklagte. Eminem musste als Neunjähriger vor allem unter einem Mitschüler leiden.

Bei einer Prügelei in der Schultoilette trug er Verletzungen am Kopf, dem Gesicht, dem Rücken und den Beinen davon, heißt es in entsprechenden Gerichtspapieren, die von der Website «Smoking Gun» veröffentlicht wurde. Wegen seinem Peiniger hatte Eminem Alpträume und legte «antisoziales Verhalten» an den Tag, klagte die Mutter, Debbie Mathers Briggs. Sie kam mit ihrer Forderung nach einem Schmerzensgeld von 10 000 Dollar allerdings nicht durch. Die Klage wurde abgelehnt. Eminem rächte sich 1999 durch einen Rap-Song mit dem Titel «Brain Damage», in dem er seine Qualen genau beschreibt.

quelle:http://www.drums.de/89.html?&L=0&tx_ttnews[tt_news]=59&tx_ttnews[backPid]=28&cHash=4c3c7e79512839aa755609a5d32cf1d1

iPhone-Monopol der Telekom wird fallen

 

Die exklusive Partnerschaft zwischen Apple und der Deutschen Telekom wird schon bald ein Ende haben. Dies erfuhr inside-handy.de aus unternehmensnahen Kreisen. Nun berichtet "Die Welt" in ihrer Onlineausgabe, dass sich Vodafone und Telefónica O2 noch diese Woche mit Apple über den Vertrieb des iPhones einigen wollen. Dabei bezieht sich "Die Welt" auf Unternehmenskreise. 

Damit bestätigt sich unter anderem das Gerücht, das Vodafone das Apple-Handy in sein Angebot aufnehmen wird. Sowohl bei dem Düsseldorfer Konzern als auch bei O2 wird das iPhone ab dem 28. Oktober erhältlich sein.

Auf den Wegfall der exlusiven Verkaufsrechte will die Telekom mit einer Senkung seiner iPhone-Tarife reagieren.

Apple folgt somit weiter der Strategie, das iPhone nicht mehr exklusiv von einem Anbieter vermarkten zu lassen. In Großbritannien zum Beispiel wird das iPhone seit Anfang dieses Jahres von O2, Orange, Tesco Mobile und Vodafone vertrieben. In Deutschland läuft der Vertrag von Apple mit der Deutschen Telekom eigentlich bis zum Jahr 2012. Bereits im März dieses Jahres hatte "Die Welt" jedoch berichtet, Apple habe ein Sonderkündigungsrecht für 2010.

quelle: http://www.inside-handy.de/news/19288.html

Bitkom: ITK-Branche im Höhenflug

Der Computer- und Telekommunikationsbranche in Deutschland geht es nach jüngsten Erhebungen des IT-Branchenverbands Bitkom so gut wie schon seit über zehn Jahren nicht mehr. Eine kräftig anziehende Nachfrage beflügelt die Aussichten von Software- und Hardwareherstellern sowie Dienstleistern. Insgesamt 78 Prozent der von dem Branchenverband befragten Unternehmen verzeichnen im dritten Quartal ein Umsatzplus, für das gesamte Jahr rechnen 79 Prozent mit einem Umsatzwachstum. Das wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus: Über die Hälfte der Unternehmen (55 %) wollen noch in diesem Jahr zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen tragen erneut am stärksten zum Aufwind in der Branche bei. Hier legen 83 Prozent der Unternehmen im dritten Quartal beim Umsatz zu, teilte der Bitkom mit. Doch selbst unter den Hardware-Herstellern, die seit langer Zeit mit einem harten Preiskampf im einem schwierigen Markt zu kämpfen haben, belebt sich das Geschäft. 70 Prozent der Hersteller von Computern, Servern und Zubehör steigern im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal ihre Umsätze, bei Handys und Netzwerktechnik sind es sogar 78 Prozent.

Angesichts der positiven Entwicklung wollen viele Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen. "Die meisten Jobs entstehen bei Software- Häusern und IT-Dienstleistern", sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. In diesem Bereich wollen 62 Prozent der Unternehmen neue Stellen schaffen. In der Hardware-Industrie wollten zumindest mehr Unternehmen die Zahl ihrer Mitarbeiter erhöhen als verringern. "Der Bitkom rechnet mit einem positiven Beschäftigungseffekt für die gesamte Branche." Der Verband führt alle drei Monate eine Konjunkturumfrage in der ITK-Branche durch

quelle:http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitkom-ITK-Branche-im-Hoehenflug-1095196.html

Beim Abschreiben setzen Studenten ihre Karriere aufs Spiel

In einer Hausarbeit stecken in der Regel ein paar Wochen Arbeit. Nicht erst seit Bestehen des Internets wird aber oft und gern mit Plagiaten gearbeitet, mit unrechtmäßigen Kopien fremder Herkunft. Manuell, wie in früheren Jahren, ist aber selbst dies manchen noch zu viel Arbeit – es gibt aber eine Methode, die nur ein paar Minuten dauert: googeln, kopieren, einfügen, fertig. Kein Wunder, dass manche Studenten der Verlockung erliegen, Passagen oder ganze Seiten ohne Quellenangabe aus dem Internet zu kopieren. Die Hochschulen kennen bei solchen Plagiaten allerdings schon seit einiger Zeit überhaupt keinen Spaß: Wer erwischt wird, dem droht im Extremfall ein vorzeitiges Ende seiner Studienkarriere.

"Die Versuchung wird durch die technischen Möglichkeiten immer größer", sagt Prof. Roland Schimmel von der Fachhochschule Frankfurt am Main. "Man muss nur den Rechner anschalten und kann sich über Google unzählig viele fertige Texte erschließen." Institutionen und Verbände stellen Studien ins Internet, über Suchmaschinen oder Onlinehändler findet man komplette Bücher in digitaler Form, und bei einigen Portalen kann man sich fertige Diplom- oder Seminararbeiten kaufen. Eine Internetseite wirbt sogar offen mit dem Slogan: "Deine fertige Hausaufgabe gibt's doch schon! Warum also selbst abmühen?"

Verlässliche Untersuchungen darüber, wie häufig Studenten ihre Prüfer mit Plagiaten hinters Licht führen wollen, gibt es zwar nicht. Schimmel findet an seinem Lehrstuhl aber zumindest in einem einstelligen Prozentbereich der abgegebenen Arbeiten heimlich kopierte Passagen. "Mal sind es nur ein paar Absätze, mal wird die Hälfte einer 60-seitigen Arbeit aus dem Internet übernommen." Vielen Studenten fehle dabei jedes Unrechtsbewusstsein, hat Prof. Debora Weber-Wulff der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin beobachtet. "Die laden ihre Musik und ihre Filme aus dem Netz runter und sind dann der Meinung, dass man auch seine Hausarbeit runterladen könne", so die Expertin, die sich auf das Thema Plagiate spezialisiert hat.

"Manchmal fragen Studenten auch: 'Wie viele Wörter muss ich umstellen, damit es kein Plagiat mehr ist?'", erzählt Weber-Wulff. "Die haben gar nicht verstanden, worum es beim wissenschaftlichen Arbeiten überhaupt geht." Das Forschen und Streben nach neuen Erkenntnissen bleibe beim Copy-und-Paste-Verfahren völlig auf der Strecke. Nur in den wenigsten Fällen habe man aber das Gefühl, dass Studenten aus bösem Willen ein Plagiat abliefern. "Oft kommt die Ausrede, dass die Zeit bis zum Abgabetermin knapp geworden ist. Ein Vorsatz steckt in den wenigsten Fällen dahinter – eher ein Desinteresse an den Standards wissenschaftlichen Arbeitens."

Ohnehin sei bei Plagiaten oft eine gehörige Portion Dummheit im Spiel, ist die Erfahrung der Experten: Mitunter kopieren Studenten Werbebanner aus dem Internet gleich mit in ihre Hausarbeit. Andere machen sich nicht die Mühe, Schriftart und -größe des kopierten Abschnitts an das Format des restlichen Textes anzupassen. "Manchmal fragt man sich schon, für wie blöd die uns halten", sagt Prof. Schimmel. "Wenn man einmal einen Anfangsverdacht hat, nimmt man sich die Zeit, um ein Plagiat aufzudecken. Oft ist das gar nicht schwer, denn wenn ein Student einen Text im Internet findet, findet ihn der Prüfer auch."

Außerdem haben die Hochschulen technisch aufgerüstet: Immer häufiger verlangen sie Abschlussarbeiten auch in digitaler Form und schicken dann ein Computerprogramm auf die Suche nach Parallelstellen im Internet. Einige Hochschulen haben als Reaktion auf den Trend zum Abschreiben aus dem Internet auch ihre Prüfungsordnungen deutlich verschärft. Wird einem Student der Kulturwissenschaft an der Universität in Frankfurt/Oder zum ersten Mal ein Plagiat nachgewiesen, gilt die Prüfung als nicht bestanden. Das kann den Betroffenen im Studium um viele Monate zurückwerfen. Wer das zweite Mal erwischt wird, dem droht die Zwangsexmatrikulation, erklärt Janine Nuyken von der dortigen Europa-Universität Viadrina. Danach habe man an keiner deutschen Hochschule mehr die Chance, den begonnenen Studiengang abzuschließen. Die Uni-Karriere ist zu Ende, bevor sie überhaupt begonnen hat.

So weit sei es an der Viadrina aber noch nie gekommen, sagt Nuyken. Fällt ein Student zum ersten Mal mit einem Plagiat auf, gebe es eine derart deutliche Verwarnung, dass es bislang niemand auf einen zweiten Täuschungsversuch ankommen ließ. Besonders drastisch können die Konsequenzen werden, wenn ein Plagiat erst einige Zeit nach der Prüfung auffliegt und der Abschluss nachträglich aberkannt wird. "Dann kann der Arbeitgeber sich belogen fühlen und den Arbeitsvertrag anfechten", sagt Schimmel. Im schlimmsten Fall wäre ein Plagiat dann sogar als Betrug zu werten – und das ist eine Straftat.

 

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Beim-Abschreiben-setzen-Studenten-ihre-Karriere-aufs-Spiel-1077658.html

Mein SV Kurs

Jede Frau kann sich wehren.

Wir sind eine Gruppe von etwa 10 Frauen, die seit dem Herbst 1997 regelmäßig 1x wöchentlich Selbstverteidigung trainiert. Wir sind bislang im Alter zwischen 18 und 50, mit und ohne Kinder, Lesben und Nicht-Lesben, Ausländerinnen und Deutsche, Studentinnen, Frauen mit und ohne Arbeit. Gerade die verschiedenen Charaktere, Lebenserfahrungen und Sichtweisen ergänzen sich.  

Was verstehen wir unter Selbstverteidigung?
Selbstverteidigung soll mir helfen, meinen Körper und meine Würde zu schützen – bei einem fremden Angreifer nachts im Park oder bei der Bekannten, der ich nicht wieder etwas leihen will, weil ich schon ein paarmal Dinge nicht zurückgekriegt habe. Beim Kollegen, der mir bei Dienstbesprechungen immer irgendwie zu nahe steht, oder beim Bewerbungsgespräch.

Wie gehen wir dabei vor?
Zum einen lernen wir, körperliche Techniken gegen verletzliche Punkte des Angreifers. Das ist aber nur ein kleiner Anteil der Trainings. Darüber hinaus arbeiten wir daran, unsere Aufmerksamkeit und das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung zu verbessern. Wir besprechen und behandeln Angstsituationen, um das Gefühl von Wehrlosigkeit durch Selbstvertrauen und Stärke zu ersetzen. Wir analysieren verbale Manipulationsstrategien und Verhalten von Angreifern, wir setzen uns mit Täter- und Opferrollen auseinander. Wir reden über das gesellschaftliche Umfeld von Gewalt gegen Frauen, und über den rechtlichen Rahmen von Selbstverteidigung. Wir beobachten unsere Körpersprache, arbeiten mit verbalen Methoden, Rollenspielen, Bluff oder Schauspielerei. Dabei üben wir auch konkrete Situationen, trainieren auf dem Rad oder gehen nachts im Auwald spazieren. Abgerundet wird das Training durch Spiele und Spass, durch Ruhepausen und Meditation.

Der Kurs ist ein geschützter Raum zum Hinschauen, Entdecken und Ausprobieren, was alles in Dir steckt.

 

Quelle: http://selbstverteidigung.leipzigerinnen.de/

Auch das habe ich noch gefunden. Wing Tsun Viersen Hier werden auch direkt Kurse für Frauen angeboten. Also alles für das schwache Geschlecht.

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